Pressemitteilung - Kreisverband Die Linke Rhein-Hardt wählt Wahlkreiskandidaten für Wiesloch und Schwetzingen
Gut besucht und mit großer Zustimmung hat der Kreisverband Rhein-Hardt der Die Linke am Sonntag, den 20. Juli die Landtagskandidatinnen für die beiden Wahlkreise Schwetzingen und Wiesloch gewählt.
Dank des anhaltenden Mitgliederzuwachses konnten die Kandidatinnen sich vor gefüllten Reihen im Kulturhaus in Wiesloch präsentieren. Für den Wahlkreis Wiesloch trat Maris Burgermeister, Pädagogische Fachkraft aus Gauangelloch, an. Das er nicht nur in seinem Beruf, sondern auch als Vater täglich mit den Bedingungen im Erziehungswesen konfrontiert ist, machte der 29-jährige Burgermeister deutlich: „Kitas sind unbezahlbar, Fachkräfte fehlen und die, die noch da sind, sind vollkommen überlastet.“. Die Themen Wohnen und Leerstand stehen ebenfalls ganz oben auf der Liste, da hier immer noch wenig, bis nichts passiert und an den reellen Bedarfen der Bevölkerung vorbei agiert wird. Nach einem Grußwort von Kim Sophie Bohnen aus dem Landesvorstand, Landtagskandidatin für den Wahlkreis Heidelberg, mit dem Dank für die Genossinnen für alles bisher erreicht und die Einschwörung der Mitglieder auf den kommenden Wahlkampf „den Landtag immer gemeinsam- niemals allein auf links zu drehen“, konnte Maris Burgermeister das Ergebnis seine Wahl zum Landtagskandidaten empfangen.
Für den Wahlkreis Schwetzingen hatten sich HaydarSahin und JulienMougenot, beide aus Schwetzingen sowie MaraZeltmann aus Neulußheim aufstellen lassen. Die starken Inhalte der Kandidatinnen machten es den Mitgliedern nicht leicht. Im Ergebnis konnte Mara Zeltmann, Kreissprecherin und Kauffrau im E-Commerce – nach einem Grußwort mit Einblick in die schwierige Umsetzung der sozialen Themen im benachbarten Heidelberg durch Stadtratsmitglied BerndZieger – aber die große Mehrheit der Stimmen hinter sich vereinen: „Wir brauchen eine soziale, ökologische und feministische Kraft im Landtag“, so Zeltmann. Die 28-Jährige sieht großen Handlungsbedarf bei den Themen des bezahlbaren Wohnens, dem gerechten Zugang zu Kitas und Schulen und der sozialen Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft im Allgemeinen. Der hohe Zulauf seit der Bundestagswahl ermutigt sie: „Wir haben nicht nur junge, engagierte Kandidierende, sondern ganz viele Neumitglieder im Kreisverband, die mit anpacken wollen“. Der Landtag repräsentiere nicht die Vielfalt der Menschen in Baden-Württemberg. Das hohe Durchschnittsalter, die geringe Quote an Frauen sowie Menschen mit einer Migrationsbiografie sind aus der Zeit gefallen: „Wir wollen die unterschiedlichen Lebenswelten der Menschen im Landtag repräsentieren, die in der Politik sonst nicht vorkommen“, so abschließend Zeltmann unter großer Zustimmung.

