„Die Linke ist für junge Leute ein Ort der Hoffnung.“

Am Freitag, den 16.01., fand die Podiumsdiskussion des „Leimener Bündnis für Demokratie, Menschenrechte und Vielfalt“ im Rahmen der Landtagswahl mit allen Kandidierenden der demokratischen Parteien im Wahlkreis Wiesloch statt. Aufgrund von Terminüberschneidungen konnte unser Kandidat Marlon Käsemann nicht teilnehmen, er wurde durch Mara Zeltmann vertreten. Die Themen Lebenshaltungskosten, Mobilität und kommunale Unterfinanzierung dominierten den Abend.

Am Freitag, den 16.01., fand die Podiumsdiskussion des „Leimener Bündnis für Demokratie, Menschenrechte und Vielfalt“ im Rahmen der Landtagswahl mit allen Kandidierenden der demokratischen Parteien im Wahlkreis Wiesloch statt.  Aufgrund von Terminüberschneidungen konnte unser Kandidat Marlon Käsemann nicht teilnehmen, er wurde durch Mara Zeltmann vertreten. Die Themen Lebenshaltungskosten, Mobilität und kommunale Unterfinanzierung dominierten den Abend. Besonders beim Thema Bildungsgerechtigkeit muss das Thema kostenlose Kita endlich auf die Agenda der kommenden Landesregierung: „Bildung muss kostenlos sein und dazu gehört auch die frühkindliche Bildung. Wer sich die Kita nicht leisten kann, der überlegt sich zwei Mal, ob er oder sie eine Familie gründen will.“ Des Weiteren gehe es auch um Geschlechtergerechtigkeit: „Am Ende müssen Frauen dann die Sorgearbeit komplett übernehmen“, ergänzte Mara. Bezahlbarer Wohnraum spiele dabei ebenfalls eine Rolle. „Wohnungen für junge Familien sind schlicht unbezahlbar. Vom Hauskauf brauchen wir gar nicht reden“, schließt Mara ab. Die zehn teuersten Städte Deutschlands sind mittlerweile in Baden-Württemberg zu finden. Mit einer Landeswohnbaugesellschaft sowie der Förderung von gemeinnützigem Wohnungsbau will die Linke gegen den profitorientierten Wohnungsmarkt kämpfen. 

Auf die Frage der Moderatorin, wie junge Menschen wieder für Politik begeistert werden können, wies Mara auf den Neumitgliederzuwachs in den letzten Monaten hin: „Wir haben bundes- sowie landesweit richtig viele Mitglieder hinzubekommen, besonders in den unteren Altersklassen. Wir sind für junge Leute ein Ort der Hoffnung. Viele sehen, wie Politik von oben herab gemacht wird. Wir als Linke sind da anders. Das zeigen wir, indem wir zu den Menschen gehen und auch die Themen auf die Agenda setzen, die junge Menschen umtreibt“, betont Mara.

Das Thema Mobilität ist besonders im ländlichen Raum für viele Menschen, die zur Arbeit pendeln, ein Thema – auch für Mara: „Ich pendle von Neulußheim nach Mannheim. Dass wir in den nächsten Jahren den Individualverkehr nicht abschaffen werden, ist klar. Dennoch müssen wir den ÖPNV endlich ausbauen, damit er für Menschen attraktiv wird – finanziell wie qualitativ.“ Hierfür müssen die Kommunen auch unterstützt werden, sei es vom Bund oder Land. Geld hierfür gibt es genug bei einer kleinen reichen Minderheit in Form einer Vermögens- und Erbschaftssteuer, „die dann auch die trifft, die mit krassem Reichtum sich nicht am Wohl der Gesellschaft beteiligen“, betont Mara.

Wir bedanken uns beim „Leimener Bündnis für Demokratie, Menschenrechte und Vielfalt“ für die Organisierung der Podiumsdiskussion.